Antivirale Kräuter und das neue Coronavirus

Coronaviren

Das derzeit sehr präsente SARS-CoV-2 ist neu in vielerlei Hinsicht. Nicht nur gestaltet es den Alltag der meisten Menschen eindeutig neu, es scheint auch eine neue Variante der schon lange bekannten Coronavirengruppe zu sein. Dennoch: Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass 79,5% des Genoms, also der Erbmasse dieses neuen Virustyps, identisch ist mit dem Genom des für die SARS-Epidemie in den Jahren 2002/3 verantwortlichen Virus SARS-CoV.
Auch in weiteren Bereichen wie Ausbreitungsart und Erkrankungsverlauf ist es sehr ähnlich wie das Virus der Epidemie 2002/3. Damals wie aktuell verordnete die Chinesische Regierung zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie die Anwendung von Traditioneller Chinesischer Kräutertherapie. Aus diesen damaligen und den aktuellen Erfahrungen konnten einige Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Behandlungen, Medikamenten und Heilkräutern sowie deren Wirkstoffen gegen das SARS-Co-Virus gewonnen werden.

Diese Erkenntnisse benutzt nun die pharmazeutische Forschung fieberhaft, um eine wirksame Therapie gegen das aktuelle, also neue SARS-CoV-2 Virus zu finden. Dies in allen Bereichen, also im Bereich der chemischen Medikamente wie auch der pflanzlichen Medikamente. Doch die Forschung benötigt ihre Zeit, um eine fundierte Behandlungsbasis zu schaffen. Bis dahin jedoch werden die erkrankten Personen mit Therapien behandelt, von denen man aufgrund der aktuellen und früheren Erfahrungen der Epidemie 2002/3 ausgeht, dass sie auch gegen das neue Virus hilfreich sind.

Engelwurz – Angelica archangelica

Wirksame Heilkräuter und Tipps bei Infektion

Im Bereich der Heilpflanzen gibt es nun einige Wirkstoffe, Pflanzen und Kräuterkombinationen, welche Wirkungen gegen das SARS-Corona-Virus gezeigt hatten. Dies fängt bei Wirkungen gegen die äussere Hülle des Virus an, geht weiter über das „Andocken“ des Virus an den Körper oder die Körperzellen, das Eintreten in die Zelle, die Benutzung verschiedener Enzyme für Verbreitung und Vermehrung bis hin zu Gegenregulation der vom Virus ausgelösten schadhaften Mechanismen in den Körperzellen oder im gesamten Stoffwechsel. Einige dieser Pflanzen und Pflanzenwirkstoffe lassen sich auch in der europäischen Kräuterwelt finden, worüber ich sehr gerne in meinem auf Herbst geplanten Kräuterseminar berichten werde.

Aufgrund der Dringlichkeit habe ich auf meiner Homepage www.naturalmedizin.ch einige dieser Pflanzen aufgelistet mit Beispielen ihrer Verwendung zur Vorbeugung einer Infektion. Dies zusätzlich zu den aktuellen von den Behörden empfohlenen Schutzmassnahmen. Ich empfehle zudem sehr, so wie es auch die Chinesische Regierung bei der aktuellen Coronaepidemie geboten hat, eine in traditioneller chinesischer oder anderweitiger Kräutertherapie ausgebildete Fachperson zur vorbeugenden oder im Erkrankungsfall begleitenden Behandlung zu konsultieren zusätzlich zu den schulmedizinischen Massnahmen.

Heilen ohne Antibiotika

Wer noch mehr zu antiinfektiös wirkenden Pflanzen, ihrer Anwendung bei den häufigsten Infekten sowie zur Stärkung der körpereigenen Infektabwehr hören möchte, ist herzlich zu meinem Tagesseminar am 26. September im Allgäu eingeladen. Alle Informationen hier Heilen ohne Antibiotika

Dr. Marianne Ruoff

Dr. med. Marianne Ruoff

Fachärztin für Allgemeinmedizin FMH, Traditionelle Chinesische Medizin
SACAM, Phytotherapie SMGP, in Bern. Sie verbindet Ihre Praxiserfahrung als Fachärztin  und Phytotherapie/Pflanzenheilkunde mit Ihrer Neugier für die Pflanzenwelt mit all Ihren Facetten und Schönheiten. Sie ist in eigener Praxis in Bern, Schweiz seit 13 Jahren tätig.

www.naturalmedizin.ch

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Andorn- alte Heilpflanze neu entdeckt

Andorn - alte Heilpflanze neu entdeckt

Die Geschichte des Andorn

 Andorn, Marrubium vulgare

Aufgrund seiner herausragenden historischen Bedeutung und der umfangreichen Dokumentation seiner Wirkungen hatte der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg den Andorn zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt, eine Pflanze, die außerhalb von Fachkreisen hierzulande kaum bekannt ist. Ein Lippenblütler, der von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den wichtigsten Arzneipflanzen Europas gehörte und dessen Einsatz bei Katarrhen der Atemwege und bei Verdauungsbeschwerden heute wie damals gerechtfertigt ist.

Wenn man in die Geschichte schaut, kann man sich kaum vorstellen, dass Andorn heute zu den vergessenen Pflanzen gehört und so selten verwendet wird. Dabei galt Andorn schon während des jüdischen Pessachfestes als eines der fünf stärkenden, bitteren Kräuter.  Bei den alten Ägyptern und Römern war er ein bewährtes Mittel gegen Atembeschwerden; der Militärarzt Dioskurides verwendete ihn bei Schwindsucht und Asthma. Im Lorscher Arzneibuch (um 750) ist er gegen zahlreiche „Malhaisen“ vertreten, z.B. in einer Mischung mit Ingwer, Ysop und Honig für Patienten mit chronischem Husten, vor allem für jene die „alle Hoffnung schon aufgegeben haben“. Kurz darauf schrieb Walahfrid Strabo über den bitteren Andorn: „…Freilich er brennt gewaltig im Mund und schmeckt weitaus schlechter als er riecht. …, lindert aber quälende Beklemmung der Brust, wenn man ihn als bitteren Trank einnimmt“. Paracelsus, der große Naturheilarzt im 16. Jh. bezeichnete ihn unmissverständlich als „Arzt der Lunge“. Bis zu den Kräuterpfarrern Kneipp und Künzli im vorigen Jahrhundert war Andorn zur Behandlung der Tuberkulose geschätzt, sicher auch weil Bitterstoffe tonisieren und kräftigen. Die moderne Ethnomedizin berichtet vom Gebrauch unter Albanern, die bei vielerlei „Wehwehchen“ erst einmal den ihnen besonders wichtigen Andorntee trinken: manches Leiden ist dann gelindert oder entwickelt sich erst gar nicht. Sie kochen ihn 5-10 Min. mit einem Lorbeerblatt und einer Feige zusammen – das schmeckt köstlich!

Jeder weiß: bitter ist gesund. Doch Bitter ist nicht nur fürs Bier gut, auch für die Verdauung, das Herz und die Stimmung, ja für ein längeres Leben. „Ad longam vitam“: für ein langes Leben, nannten unsere Vorfahren Lebenselixiere, die sie aus der bitteren Medizin entwickelt hatten. Andorn hat viel davon, das bezeugt sein Name: „Marrubium“ , aus dem hebräischen von „mar: bitter und rob: viel“: sehr bitter also! Viel Bitteres steckt im Andorn – kein Wunder wurde er früher zum Bierbrauen benutzt und hieß in südlichen Gegenden Berghopfen.

 

Heilpflanzen werden schon seit der Steinzeit angewendet

Herkunft und Ernte

Marrubium stammt aus Südosteuropa, vom Mittelmeergebiet bis nach Zentralasien, und wurde durch die Jahrtausende lange Verwendung als Heilkraut bis nach Nord- und Südamerika verbreitet. Seine runzeligen Blätter mit ihrem filzig-weißen Verdunstungsschutz zeichnen die Pflanze aus als Bewohner trocken-warmer Standorte. Heute ist er bei uns nur sehr selten zu finden, wenn, dann auf sonnigen trockenen Magerrasen oder auf Schutthalden. Er gehört zu den stark gefährdeten Arten und darf wild nicht gesammelt werden (rote Liste). Deshalb am besten selbst anbauen: Andorn liebt Sonne samt Windschutz und lockeren, trockenen mageren, auch steinigen Boden.  Die Samen April bis Mai aussäen und nur ganz leicht mit Erde bedecken und immer feucht halten. Oder, noch einfacher, Jungpflanzen im Frühjahr oder Herbst im Abstand von 30 cm einpflanzen. Das Gute ist: er breitet sich schnell aus und wird nur selten von Schädlingen befallen, vor allem wenn er unter Obstbäumen gepflanzt wird: seine Bitter- und Gerbstoffe wehren sie gekonnt ab.

Zwischen Juni und September entfalten sich am oberen Stängelabschnitt in kugeligen Scheinquirlen seine kleinen weißen Lippenblütchen . Sie fallen auf durch ihre steil aufgerichtete zweizipfelige Oberlippe und dem Kelch, zehnzähnig, mit hakenförmig gebogenen Spitzen. Diese verhaken sich gerne in Fellen vorbeistreifender Tiere und nutzen die behaarte Tierwelt als Taxi für die Verbreitung ihrer Früchte. Wahrscheinlich leitete man daraus den mittelalterlichen Namen «An-Dorn» ab.

Ernten: Von Juni bis August die oberen 10 cm der Pflanze der blühenden Pflanze; rasch und unzerkleinert im Schatten trocknen und aromageschützt aufbewahren.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsbeschwerden ein wichtiges Heilmittel.

Die Andorn Apotheke

Wie so oft macht die Wirkung die Gesamtheit seiner Inhaltsstoffe aus; Pflanzen sind eben Vielstoffgemische. Neben seinen vielgerühmten Bitterstoffen (u.a. Marrubiin) enthält er bis 7 % Gerbstoffe und wenig ätherische Öle. Weiterhin Saponine, zellschützende Flavonoide, Cholin, Harze, Schleimstoffe und reichlich Kalium und Calzium. Somit wird Andorn vor allem bei Atemwegs- und Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Bei Erkältungskrankheiten nutzt man die sekretlösenden Eigenschaften der Bitterstoffe, Saponine und ätherischen Öle. Vor allem das bittere Marrubiin aktiviert die Sekretion der Atemwegsdrüsen, verflüssigt mithilfe der Sapoinine und ätherischen Öle den zähen Bronchialschleim und erleichtert das Abhusten – Andorn wirkt auswurffördernd. In Verbindung mit den keimwidrigen ätherischen Ölen wirkt Andorn auch entkrampfend, gefäßerweiternd, leicht fiebersenkend, abwehrstärkend und gegen Atemwegserreger. Besonders empfehlenswert ist das allgemein kräftigende Tonikum bei chronischer Bronchitis älterer, geschwächter, erschöpfter Menschen, bei Keuchhusten zum Ausheilen und bei Asthma zum Stärken. Übrigens auch zur Begleitbehandlung der Fieberschübe bei Malaria, das nutzt man seit langem. Bitter kräftigt den erschöpften Körper.

Bei Verdauungsbeschwerden spürt man schnell die in der Pflanze enthaltene „bittere Medizin“. Insbesondere das Marrubiin regt die Verdauungssäfte, vor allem den Gallensaft an und entkrampft zusätzlich den Magen-Darmtrakt. Neben dem bitterkräftigen Tee kann man auch gallefördernde, kräftigende, appetitanregende Weine und Bitterliköre mit Andorn selbst ansetzen – und bald das eigene „Lebenselixier“ genießen. Aufgrund der bakteriziden, zusammenziehenden Gerbstoffe und ätherischen Öle lindert Andorn auch  Durchfallerkrankungen.

Äußerlich kann man Andorn zum Gurgeln bei Mund- und Rachenentzündungen und zur Wundbehandlung einsetzen.

Eine positive Monografie vergab die Kommission E für Katarrhe der Luftwege, zur Unterstützung der Schleimlösung im Bereich der Atemwege. Bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen. Nebenwirkungen/Gegenanzeigen: Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht bekannt. Tagesdosis: 4,5 g Droge, 2-6 EL Presssaft. Als Tee, Frischpflanzenpresssaft, Tinktur (1:5), Bitterwein.

Andorntee: 1 TL (1 g) geschnittenes Andornkraut mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 7 Min. ziehen lassen und abgießen. 2–3 × tägl. 1 Tasse 30 Min. vor den Mahlzeiten trinken bei Verdauungsbeschwerden oder zum Appetitanregen. Als schleimlösendes Mittel bei Husten mehrmals täglich 1 Tasse.

Albaners „Allerheiltee“: 5 TL Andornkraut mit 1 Lorbeerblatt und 1 Feige zusammen 7 Min. kochen, abgießen und genießen: ein Tee, der überraschend gut schmeckt!

Asthma-Begleittee: Je 30 g Andornkraut, Fenchelsamen, Thymianblätter. 3mal tgl. 1 TL der Mischung mit heißem Wasser anbrühen, 5 Min. ziehen lassen und ungesüßt oder mit Honig gesüßt nach den Mahlzeiten trinken, 3-4 Wochen lang während attackenfreier Phasen.

Andornwein: 20 g getrocknetes Andornkraut in 500 ml Südwein (17-20 %) 1 Woche lang ausziehen, öfter schütteln, danach abgießen. 1-3 EL/Tag einnehmen als appetitanregendes galletreibendes Mittel, zur Stärkung bei Fieber und Husten.

Andornhonig, abgewandelt nach einem Rezept aus dem Lorscher Arzneibuch (um 750 n.Chr.) für Menschen mit chronischem Husten: In 250 ml Honig 2 EL Andornblätter, 1 EL Ysopblätter und 2 EL frischen Ingwer klein geschnitten einfüllen. 2 Wochen ziehen lassen und abfiltern. 3-5-mal tgl. je 1 TL Andornhonig in Hustentee einnehmen.

Ursel Bühring, Hp.

Die bekannte Fachfrau für Heilkunde in Deutschland ist Heilpraktikerin, Krankenschwester, Natur- und Umweltpädagogin, Autorin und Dozentin zum Themenbereich Heilpflanzen und Phytotherapie. 

Als Gründerin der ersten Heilpflanzenschule Deutschlands (1997) entwickelte sie ein eigenes Lehrkonzept (Curriculum) und Lehrmaterial (“U. Bühring: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde”), das heute vielen Institutionen als Grundlage für den Phytotherapie-Unterricht dient, und viele Standardwerke rund um das Thema Pflanzenheilkunde. Ihr Wahlspruch ist: „Schau hin, aber schau genau hin“.

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Heilpflanzen in der Tiermedizin

Heilpflanzenkunde ist der Beginn jedes medizinischen Systems

Das Heilen mit Pflanzen beginnt mit der Menschheit und lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Der älteste Fund ist ca. 60 000 Jahre alt und auch „Ötzi“ trug eine gut sortierte Heilpflanzenapotheke bei sich. Seit der Mensch Schriften hat, gibt es Aufzeichnungen über das Nutzen von Heilplanzen. Eine sehr frühe Aufzeichnung ist das Papyrus Ebers. Es ist eine Schriftrolle aus dem Jahr 1 600 v. Chr., die zahlreiche Rezepte mit Heilpflanzen beschreibt.

In allen Regionen der Welt bildeten sich eigene Heilsysteme, dessen Grundlage immer die Heilpflanzen waren. Dabei spielten vor allem die regionalen Planzen eine wichtige Rolle.

Historie der Tiermedizin

Auch die Tiermedizin war in ihrem Ursprung eine Heilplanzenmedizin. Zu Beginn waren es Hirten und Schäfer, später Schmiede und Stallmeister, die tiermedizinisch tätig wurden. In China begann schon früh (16. bis 11. Jh.v. Chr./Shang-Dynastie) ein Boom der Tiermedizin. Besonders Pferde waren wichtige Tiere für das chinesische Reich, denn sie wurden für Kriege und zur Arbeit benötigt. Somit begann sich in der traditionellen chinesischen Medizin ein tiermedizinischer Zweig zu entwickeln, und bereits ab 475 v. Chr. gab es in China spezialisierte Tierärzte. Aus der Han-Dynastie (206 bis 220 v. Chr.) existieren erste tiermedizinische Rezepturen, die auf Bambus geschrieben wurden. 

Aber auch in der westlichen Welt begannen die Menschen früh, ihre wichtigen Haustiere medizinisch zu versorgen. So existiert ein altägyptisches Schritzeugnis der Tierheilkunde, der sogenannte Veterinärpapyrus von El-Lahun (um 1 850 v. Chr.). Dieser beschreibt vor allem die Anwendung von Heilpflanzen bei Rindern. Im 4. und 5. Jh. n. Chr. verfassen Gelehrte wie Apsyrtos, heomnestos, Hierokles und Pelagonius eine Literatur über Pferdeheilkunde. Auch hier werden planzliche herapien in Form von Pflastern, Umschlägen, Tränken, Eingüssen und Einläufen beschrieben.

1250 bis 1750 n. Chr. ist die Zeit der Stallmeister und deren Verbreitung und literarischer Überlieferungen von Heilpflanzenanwendungen beim Pferd. 1250 n. Ch. verfasst ein Schmied das erste Rossarzneibüchlein in deutscher Sprache. Pflanzliche Heilmittel wurden zu dieser Zeit in jeder Stallapotheke vorrätig gehalten. Erst Ende des 14. Jh. n. Chr. wird in verschiedenen Jagdbüchern die Behandlung von Hunden beschrieben. Vor allem Verletzungen, die plfanzlich behandelt wurden, innerlich wie äußerlich, waren hema dieser Bücher.

Heilpflanzen wurden schon sehr früh auch bei Jagdhunden angewendet.

Viele alte Hausmittel, die Sie aus Ihrer Kindheit kennen und vielleicht bei ihren eigenen Kindern anwenden, bewähren sich auch für unsere Tiere, und sie sind häufig nicht weniger wert als die Spritze vom Tierarzt.

Dr. Alexandra Nadig

Industrialisierung

1850 wurde von einem Pharmakologen ein „Lehrbuch der Arzneimittellehre für Tierärzte“ verfasst, das nach und nach ein Umstellen auf chemisch-synthetische Arzneistofe auslöste. Lange Zeit war die Pflanzenheilkunde aus der Tiermedizin verschwunden, galt als veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Bis heute ist die Tiermedizin geprägt vom industriellen Fortschritt. Massentierhaltung verlangt schnell wirksame und preisgünstige Methoden und Arzneien. Das Tier als Produkt, als Lebensmittellieferant, aber auch als Sportgerät muss in erster Linie funktionieren und Leistung bringen. Da darf Heilung keine  Zeit kosten und es darf keine krankheitsbeding- ten Ausfälle geben. Hinzu kommt ein beinahe panischer Umgang mit dem sogenannten Ver- braucherschutz, der weit entfernt von jeglicher Realität und Vernunt dazu führt, dass Tiere unnötig gequält werden und sie zu einem äußerst unnatürlichen Leben zwingt.

Das Spiel mit der Angst

Wir leben in einer Zeit, die technisch und synthetisch orientiert ist. Alles scheint machbar, Krankheit ist unerwünscht. Gegen alles gibt es eine Tablette. Die Werbung im Vorabendprogramm zeigt es deutlich. Beindlichkeitsstörungen wie Schmerz oder Verdauungsprobleme können schnell und einfach mit einem Medikament behoben werden und der Mensch kann sofort wieder aktiv funktionieren. Dabei wird sehr viel mit der Angst gespielt und manipuliert. Schaut man jedoch genauer hin, ist zu sehen, dass dabei Realitäten verschoben werden.

 

 

 

 

 

 

Schweinepest, Vogelgrippe, Fuchsbandwurm – heutzutage wird sehr schnell eine Angst geschürt.

Auf meinen Kräuterwanderungen ist dieses hema ständig präsent. Ein Teilnehmer fragt immer ängstlich, wie es denn um die Gefahr des Fuchsbandwurmes stehe und ob er tatsächlich dieses Pflänzchen unbeschadet probieren könne. Darauhin stelle ich jedes Mal die Gegenfrage, wie die Teilnehmer denn zu mir gekommen sind? Etwa mit dem Auto? Dann nenne ich die Zahlen der Unfalltoten durch Autounfälle pro Jahr in Deutschland und weise darauf hin, dass es seit Jahrzehnten keinen Todesfall mehr durch Fuchsbandwurm gegeben hat. Woher kommt also diese Angst? Und vor allem woher diese Angst-Verschiebung?

Angst ist für die, die sich dadurch bereichern können. Angst vor der Walderdbeere sichert den Verkauf von Erdbeeren im Supermarkt. Angst vor Würmern sichert den regelmäßigen Verkauf von Wurmtabletten. Von der gar hysterischen Angst vor Zecken können so einige Pharmaunternehmen wunderbare Umsätze erwirtschaten.

Phytotherapie für Tiere

Wer noch mehr über Heilpflanzen und ihre Anwendung in der Tiermedizin wissen möchte, ist herzlich zu meinem Seminar am 12.- 13. Oktober in Maierhöfen im Allgäu eingeladen. Informationen und Anmeldung findet ihr hier

 

Dr. med. vet. Alexandra Nadig 

studierte Tiermedizin und promoviert zum Thema: Entzündungshemmende Wirkung von Cannabis sativa. Seit 2013 in eigener Kleintierpraxis mit phytotherapeutischem Schwerpunkt in Lorch, Baden-Württemberg. Gründet – zusammen mit ihrem Mann- das Heilpflanzenzentrum AnimaPlanta.

Sie ist zudem als Referentin für Veterinärphytotherapie und  Buchautorin von „Heilpflanzen für Hunde“, sowie zahlreichen Artikeln in Fachzeitschriften tätig.

www.animaplanta.de

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Krankheit als Sprache der Seele und als Symbol

Dr. Ruediger Dahlke erzählt über Krankheit als Symbol
 

Krankheit als Sprache der Seele und als Symbol

Dr. Ruediger Dahlke erzählt über Krankheit als Symbol

In unserer Gesellschaft wird Krankheit weder als Sprache noch als Weg, noch überhaupt als etwas Sinnvolles betrachtet. Sie wird nicht ein­mal als etwas Grundsätzliches erkannt, son­dern als eine Fülle widerwärtiger, mehr oder minder zufälliger Einbrüche ins Leben gesehen. Deshalb finden wir es auch normal, von Krankheiten in der Mehrzahl zu sprechen. Das macht an sich nicht mehr Sinn als von „Gesundheiten“ zu sprechen. Für die meisten großen Religionen und ihre spirituellen Traditionen ist Krankheit dagegen von jeher etwas Grundsätzliches.

Laut Schöpfungsgeschichte sind die Menschen unheil, nachdem ihnen im Paradies die eine Seite genommen wurde. Seitdem sind sie auf der Suche nach ihrer „besseren Hälfte“, wie der Volksmund weiß. Die christliche Religion verspricht den Unheil-gewordenen die Rückkehr in die Einheit des Paradieses. Der Heiland vermittelt den Weg zurück zum Heil(igen), symbolisiert im Paradies, dem Himmelreich Gottes, von dem Christus sagt, es liege in uns. Vollkommenheit und folglich auch vollkommene Gesundheit sind erst hier, also jenseits der polaren Welt der Gegensätze möglich.

Der Mensch ist krank

Dem entspricht erstaunlicherweise die Auffassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Gesundheit als einen Zustand definiert, frei von körperlichem, seelischem und sozialem Leid. Demnach gibt es gesunde Menschen höchstens in Anatomie­bü­chern, aber nicht in unserer modernen Welt. Was einem Menschen auf dem Weg der Selbstverwirklichung selbstverständliche Basis seines Weltbildes ist, wird letztlich – wenn auch zähneknirschend – von Schulmedizin und Naturheilkunde bestätigt. Der Mensch ist krank. Die Gesundheitsstatistiken sind in Wahrheit Krankheitsstatistiken und besagen z.B., dass  ein durchschnittlicher Bundesbürger in 25 Jahren 2 lebensbedrohliche, 20 schwere und noch 200 mittelschwere bis leichte „Krankheiten“ durch­macht. Mit ihren immer raffinierter werdenden Unter­su­chungs­methoden findet die Schulmedizin heute gar keinen ganz Gesunden mehr. Befragt man 1000 sogenannte Gesunde findet sich darunter prak­tisch keiner, der nicht doch irgendwelche Beschwerden hätte. Die Naturheilkunde mit ihren noch sensibleren Unter­su­chungs­me­tho­den etwa im Rahmen der Elektroakupunktur hat heute bereits Probleme, noch einen Menschen mit ganz normalen Leberwerten zu finden, von Gesundheit ganz zu schweigen. Das Fazit ist überraschend einfach: Alle sind sich einig: Der Mensch ist krank. Ob man die Hoffnung der Medizin, dass  alle „Krankheiten“ irgendwann ausgerottet sein werden, teilt oder nicht: im Augenblick ist absolute Gesundheit nicht von dieser Welt. Zu dieser Tatsache kann man in kämpferischer Opposition stehen oder sie akzeptieren, in jedem Fall wird Krank­heit den Menschen zur Aufgabe.

Was dem Patienten fehlt

Aus dem ersten kämpferischen Ansatz1 wird sich der Arzt mit dem Patienten gegen das Symptom verbünden und versuchen, dieses so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Aus dem spirituellen Ansatz, den ich hier im weiteren Verlauf darstellen will, folgt eher das Gegenteil: Der Arzt verbündet sich mit dem Symptom und schaut, was dem Patienten fehlt, so dass dieses Symptom notwendig wurde. Dem Krankheitsbild wird Bedeutung zugemessen, indem es gedeutet wird. Aus seiner Symbolik lässt sich dann auf die konkrete darin zum Ausdruck kommende Lebensaufgabe schließen.

[1] Diese kämpferische Antihaltung der Schulmedizin ergibt sich schon aus den Bezeichnungen ihres Waffenarsenals, mit dem sie die Krankheitsbilder besiegen will: Antihypertonika und Antikonvulsiva, Antikoagulantien und Antbiotika, Antipyretica und Antihistaminika. Was nicht Anti ist, erweist sich oft noch als Blocker (Säure- und Betablocker) oder wenigstens Hemmer (ACE-Hemmer).

Konflikt im Kommunikationsbereich

Das ist eigentlich kein ungewöhnlicher Schritt und im normalen Leben weit verbreitet. Wir sind es gewohnt, alles Mögliche zu deuten und sind sogar verstimmt, falls es einmal unterbleibt. Nehmen wir an, jemand antwortet auf die Frage nach dem neuesten Theaterstück: die Bühne hatte die Maße vier mal sechs Meter und war 2 Meter hoch, es waren 8 Schauspieler beteiligt, davon zwei Männer und sechs Frauen, ihre Kostüme bestanden aus x m Seidenstoff und y m Leinen, die Bühne wurde mit so und so viel Lux beleuchtet usw. Wir wären ziemlich ungehalten, denn eigentlich hatten wir eine inhaltliche Deutung erwartet und nicht eine Be­schrei­bung des formalen äußeren Ablaufs. Was uns beim Theater so selbstverständlich erscheint, ist es in der Medizin plötzlich nicht mehr. Wenn sich ein Patient drei Tage nach der Erstun­ter­su­chung wieder beim Internisten einfindet, bekommt er zu hören, seine Blutuntersuchungen hätten diese, die Urinprobe jene Werte ergeben, sein Blutdruck habe den Wert x und die Temperatur den Wert y. Im Röntgenbild sei eine Verschattung aufgefallen und das EKG habe folgende Befunde ergeben. Nun ist der Patient erstaun­li­cher Weise nicht ungehalten, sondern zollt einem wissenschaftlich arbeitenden Mediziner allen Respekt, obwohl auch jetzt nur von der Form und nie vom Inhalt die Rede ist. Erst wenn der Internist all seine Befunde deutet und die erlösenden Worte spricht: „Das ganze nennt man Lungenentzündung“, kommt mit dieser Deutung auch wieder Sinn ins Geschehen.

Die Frage ist allerdings, warum man ausge­rech­net an diesem Punkt, wo es für den Patienten erstmals interessant wird, aufhören soll.

 

Natürlich ließe sich nach der Bedeutung der Lunge und jener der Entzündung weiterforschen. Das Thema der Lunge ist ganz offenbar Kontakt und Kommunikation, ist sie doch für den Gas­aus­tausch und unsere Sprache verantwortlich, die auf der Modulation des Ausatemstromes beruht. Mit der Entzündung ist das Thema Kon­flikt angesprochen. Erreger kämpfen gegen Antikörper und ihre Mittel sind eindeutig kriegerisch. Es wird belagert und gestorben, angegriffen, blockiert und getötet. Die Makrophagen, wörtlich Großfresser, geben auf Seiten des Körpers genauso wenig Pardon wie die Antikörper, die sich in Kamikazemanier auf die Erreger stür­zen, um mit ihnen zugrunde zu gehen. Insofern haben wir es bei der Lungenentzündung mit einem Konflikt im Kommunikationsbereich zu tun. Die häufigen Lungenentzündungen auf Intensivstationen sind dafür Beleg. An den Erregern kann es wohl nicht primär liegen, denn nirgendwo gibt es weniger als gerade hier. Wenn aber die ganze verbliebene Kommunikation mit der Welt über ein paar Plastik­schläuche läuft, bekommen viele Menschen ein Kontakt­pro­blem, und das kann sich mangels anderer Ausdrucksformen u.a. in ei­ner Lungenentzündung verkörpern.

Seelische Ursachen

Die deutende Medizin geht davon aus, dass alles körperliche Geschehen Ausdruck eines dahinterliegenden seelischen Inhalts ist. Wenn wir nur das körperliche Geschehen zudecken, verstärken wir folglich die seelische Problematik. Mit dem Beseitigen von Symptomen landen diese, wie das Wort so ehrlich sagt, auf der Seite, bzw. im Unbewussten oder im Schatten. Diese Art von Symptomverschiebung würde uns in anderen Bereichen, wie etwa der Technik, nicht im Traum einfallen. Wenn an einer Maschine das Alarmlicht aufleuchtet, würden wir nicht daran denken, das Birnchen lose zu drehen, um unsere Ruhe zu haben. Bei Kopf- und anderen Schmerzen finden wir dagegen nichts dabei, durch Schmerz­mit­tel einfach das Warnsignal zu blockieren.

Böse formuliert werden nach diesem System Symptome von Organ zu Organ und Patienten von Spezialist zu Spezialist verschoben.

 

Aus der Physik wissen wir längst, dass grundsätzlich nichts aus der Welt geschafft, sondern alles nur ineinander umgewandelt werden kann. Insofern hat natürlich auch unser Ansatz nur Symptom­verschiebung zu bieten. Allerdings hat eine Verschiebung in der Senkrechten, also zwischen körperlicher und geistig-seelischer Ebene durchaus Heilungschancen im Gegensatz zu jener Symptom­verschiebung, die sich auf die körperliche  Ebene beschränkt.

Die Körperbühne

Bei der Entstehung von Krankheitsbildern sinken inhaltliche Themen, deren bewusste Bearbeitung die Betroffenen verweigern, in den Körper und somatisieren sich hier. Will man das Problem lösen, hat es wenig Sinn, seine Verkörperung mit chemischer (z.B. Korti­son) oder gedanklicher (z.B. Affirmationen, Verhaltenstherapie) Hilfe zu unterdrücken. Es wäre im Gegenteil notwendig, sich den Inhalt hinter der körperlichen Symptomatik wieder bewusst zu ma­chen. Ist das Thema ins Bewusstsein zurückgeholt, besteht zumindest die Chance, es hier zu lösen. Damit aber wäre der Körper von seiner Darstellungsarbeit entlastet. Tatsächlich stellt der Körper lediglich eine Ausweichbühne für das Bewusstsein dar. Stücke, deren bewusste Aufführung abgelehnt wurde, verkörpern sich auf der Kör­per­bühne.

Bewusstseinsarbeit

Von daher ist deutlich, dass auch Krankheit ein Weg ist, um zu lernen. Wesentlich eleganter und zielführender, allerdings auch nicht angenehmer ist der Weg direkt über das Bewusstsein zu lernen oh­ne vorher auf die Körperbühne auszuweichen. Hier eröffnet sich die Chance echter Vorbeugung. Heute sprechen wir manchmal z.B. von Krebsprophylaxe, wenn wir eigentlich Früherkennung meinen. Früh­er­ken­nung ist natürlich weit besser als Späterkennung, hat aber mit Vorbeugung gar nichts zu tun. Ein Krankheitsbild durch Bewusst­seins­arbeit überflüssig zu machen, weil man das betreffende Thema schon freiwillig auf geistig-seelischer Ebene bearbeitet, ist da­ge­gen echte Prophylaxe.

Krankheit als Symbol

Wer Krankheit als Symbol versteht, erlebt am eigenen Leib, dass Form und Inhalt immer zusammengehören, oder wie es Goethe formuliert: Alles Vergängliche ist ein Gleichnis. Krankheit ist der formale Aspekt eines geistig-seelischen Inhalts oder an­ders ausgedrückt: Symptome sind Verkörperungen seelischer Themen.

Symptomsprache ist eigentlich nur ein Sonderfall der Körpersprache, der mit Sicherheit am weitesten verbreiteten Sprache dieser Erde.

 

Obwohl sie die universellste Sprache ist, wird sie allerdings nur noch von wenigen Menschen unserer Kultur bewusst verstanden. Dabei wäre es gar nicht so schwer, sie wieder zu erlernen. Denn unser Körper spricht nicht nur, unsere Sprache ist auch körperlich. Ob wir etwas begreifenoder verstehen, bestimmte Dinge uns an die Nieren gehen oder andere zu Kopf steigen, ob wir uns etwas zu Herzen nehmen, oder es uns auf den Magen schlägt, ob Läuse über unsere Leber laufen oder der Atem vor Schreck stockt, immer ist die Sprache psychosomatisch und zeigt uns eine Verbindung zwischen Körper und Seele, die diese Gesellschaft erst langsam wieder entdeckt.

Medizinisch erhobene Befunde

Neben der Körpersprache, die sich in der einfachen Beschreibung der Symptomatik ausdrückt und durch umgangssprachliche Wendungen, Sprichworte und Sprachbilder wirksam ergänzt wird, stehen auch die von der Medizin erhobenen Befunde für die Deutung zur Verfügung. Denn tatsächlich ist ja die formale Beschreibung des Krank­heits­geschehens keineswegs falsch oder auch nur überflüssig. Ohne Bühne könnte man kein Theaterstück verfolgen, ohne Beleuchtung bliebe alles im Dunkeln und ohne Kostüme wäre es viel weniger aussage­kräf­tig und eher peinlich. Insofern richtet sich dieser deutende Ansatz nicht gegen die etablierte Medizin, sondern ergänzt sie. So erübrigt es sich, Front gegen die Schulmedizin zu machen. Sie beschäftigt sich nun einmal fast ausschließlich mit der körperlichen Ebene. Reparaturen in diesem Bereich beherrscht sie unvergleichlich gut. Wer ihr Vorwürfe macht, dass sie sich nicht um den ganzen Menschen kümmere, gleicht dem Besucher eines städtischen Schwimmbades, der sich über mangelnden Meeresblick beklagt. Dieser war ihm gar nicht versprochen worden, und es steht ihm jederzeit frei, ans Meer zu fahren. Wer Heilung wünscht, muss sich um eine ganz­heit­liche Medizin, bemühen, die, ohne die Schulmedizin zu entwerten, doch weit über diese hinaus geht.

Die am eigenen Leibe erlebten Symptome und die erhobenen Befunde sollten gleichermaßen gedeutet werden und Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen zum umfassenden Muster des Krankheitsbildes zu­sammengesetzt werden. Die betroffene Region, bzw. das Organ gibt dabei jeweils die Ebene an, auf der das Problem abläuft, im Fall der Lungenentzündung also den Kontakt- und Kommunikationsbe­reich. Das spezielle Geschehen beleuchtet die Art des Problems, im Fall der Lungenentzündung das Thema Konflikt.

Hilfreich zur Deutung haben sich die Fragen erwiesen:

  • Warum geschieht gerade mir, gerade das, gerade jetzt?
  • Woran hindert mich die Symptomatik?
  • Wozu zwingt sie mich?
  • Welchen Sinn erfüllt sie gerade jetzt in meinem Leben?

 

Natürlich ist jedes Krankheitsbild vollkommen individuell und nur in der persönlichen Situation ganz stimmig zu deuten. Wenn so umfassende Krankheitsbilder wie Krebs oder Aids gedeutet werden, ist das besonders zu bedenken. Wirklich erschöpfend werden auch Deutungen erst, wenn sowohl die persönlichen Umstände mit in Betracht gezogen werden wie natürlich auch die betroffenen Organebenen.

Mein Weg-Weiser

Zu meinem gratis-Buch Mein Weg-Weiser lade ich herzlich ein. Darin erkläre ich, wie es zu viel-und-siebzig Büchern kam, den Schattenseiten davon, und warum ich noch so gern weiterschreibe. Aber auch viele Tipps von meinem Weg. Ich freu mich, wenn Du Dir dieses kleine Buch nimmst, gönnst, empfiehlst, weitergibst, verschenkst.

Dr. med. Ruediger Dahlke

Als Seminarleiter und Referent international tätig; entwickelte die ganzheitliche Psychosomatik von „Krankheit als Symbol“ und bildet darin aus („Integrale Medizin“); Bücher in 28 Sprachen; „Schicksalsgesetze“ und „Schattenprinzip“ vermitteln die philosophische Basis, die Peace-Food-Reihe und „Geheimnis der Lebensenergie“ machten den veganen Lebensstil populär; in seinem Zentrum TamanGa in der Südsteiermark gibt er Fasten-(Wander-) Kurse.  

www.dahlke.at

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